Scheune bis auf die Grundmauern niedergebrannt

Neu-Ulmer Zeitung vom 23. September 2004

Scheune bis auf die Grundmauern niedergebrannt
200 000 Euro Schaden bei Großfeuer in Nersingen

Nersingen (kr). Beim Brand einer Scheune in Nersingen in der Nacht zum gestrigen Mittwoch ist Schaden von rund 200 000 Euro enstanden. Personen wurden nicht verletzt. Die genaue Ursache für das Feuer steht zurzeit noch nicht fest. Nach bisherigem Erkenntnisstand schließt die Polizei Brandstiftung aber aus.
Entdeckt wurde das feuer von Bewohnern und Nachbarn des Bauernhofes, die gegen 1 Uhr am Mittwoch durch prasselnde Geräusche aufgewecjkt wurden. Beim Eintreffen der Nersinger Feuerwehr stand der Stadel, in dem sich Heu und zwei landwirtschaftliche Maschinen befanden, lichterloh in Flammen.
Der Schuppen war nicht mehr zu retten. Die insgesamt 80 Feuerwehrleute konzentrierten sich darauf, ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude zu verhindern.
Der Schaden beträgt nach Polizeiangaben ungefähr 200 000 Euro. Die genaue Brandursache steht noch nicht fest. Die Kripo Neu-Ulm schloss gestern aber Brandstiftung aus. Wenig wahrscheinlich scheint offenbar auch ein technischer Defekt: Laut Polizei gab es in dem Schuppen keinen Stromanschluss. Nach bisherigem Erkenntnisstand deute einiges auf eine so genannte Heustock-Selbstentzündung hin.


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