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Pressemitteilung der Polizeidirektion Ulm vom 19.04.05
Bei Frontalzusammenstoß ums Leben gekommen
Blaubeuren / Tödliche Verletzungen erlitt ein 39-Jähriger am Dienstagnachmittag auf der B 492 bei Blaubeuren-Weiler. Wie die Polizei berichtet, war der Mann gegen 14.45 Uhr mit seinem Auto von Blaubeuren in Richtung Schelklingen unterwegs. Aus noch ungeklärter Ursache geriet der Ford bei Weiler über die Abbiegespuren hinweg auf die Gegenfahrbahn. Dort kamen mehrere Fahrzeuge entgegen. Mit dem vorausfahrenden Mercedes stieß der Wagen des 39-Jährigen zusammen. Der aus dem Alb-Donau-Kreis stammende Verursacher erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass er an der Unfallstelle starb. Im entgegenkommenden Fahrzeug wurden der 32-jährige Fahrer und ein 47-Jähriger auf dem Rücksitz schwer verletzt. Der 40-jährige Beifahrer erlitt leichte Verletzungen. Den entstandenen Schaden an den beiden Pkw beziffert die Polizei mit 160.000 Euro. Bis zum Abschluss der Bergungsarbeiten musste die Polizei die Bundesstraße zwischen Schelklingen und Blaubeuren sperren. Der Verkehr wurde über Laichingen bzw. Ringingen umgeleitet. Nach den Erkenntnissen der Ermittler war der 39-Jährige wenige Minuten zuvor in Blaubeuren mit einem anderen Fahrzeug kollidiert, als er von der Karlstraße nach rechts in die B 28 abbog. Da er zu schnell fuhr, geriet er zu weit. Er rammte den Pkw eines 71-Jährigen, der auf der Linksabbiegespur bei Rot wartete. Trotz des dabei angerichteten Schadens von rund 15.000 Euro war der Verursacher in Richtung Schelklingen davon gefahren. Kurz darauf verunglückte er bei Weiler.
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Im Einsatz waren der Rüstzug der Feuerwehr Blaubeuren, die RTW aus Blaubeuren und Ehingen, der Notarzt Blaubeuren und Christoph 22
Bei dem vom zweiten Unfall betroffenen Pkw handelt es sich um einen "Erlkönig", einen Erprobungsträger für neue Pkw-Technik, daher der extrem hohe Sachschaden.
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