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Lkw-Anhänger liegt auf der A8
Dornstadt (th). Gut zwei Stunden lang gab es am Montag (04.07.2005) abend kein Durchkommen auf der Autobahn Richtung Stuttgart. Kurz vor 21 Uhr war ein Lkw-Gespann auf der A8 zwischen Ulm-West und Merklingen unterwegs. Auf Höhe der Brücke zwischen Dornstadt und Bollingen geriet das Gespann aufgrund eines von der Polizei ermittelten Fahrfehlers ins Schlingern. Der Tandemanhänger hinter dem 7,5-Tonnen-Lkw stellte sich quer und stürzte um, der Motorwagen blieb entgegen der Fahrtrichtung in der Mittelschutzplanke hängen. Da die Autobahn in diesem Bereich über nur eine geringe Gesamtbreite verfügt, war die Fahrbahn einschliesslich Seitenstreifen komplett blockiert. Nach dem Einsatzstichwort "VU mit Lkw" wurden neben der Freiwilligen Feuerwehr Dornstadt auch der Rüstzug der Ulmer Feuerwehr alarmiert, dazu gehört dann neben dem Vorausrüstwagen und dem RW 2 auch der Bergekran. Der Rettungsdienst rückte mit Rettungswagen, Rettungshubschrauber und der Ersthelfergruppe Dornstadt aus, kam aber nicht zum Einsatz, da der Lkw-Fahrer zum Glück unverletzt blieb. Die Dornstadter Feuerwehr entlud aus dem liegenden Anhänger etwa acht Paletten mit Kunststoffteilen in Kartons. Der nun erleichterte Anhänger wurde mit der Winde des RW 2 wieder aufgerichtet. Der zwischenzeitlich eingetroffene Abschleppdienst übernahm die weiteren Arbeiten. Der Versuch, den Anhänger vom Zugfahrzeug zu trennen, scheiterte an der beschädigten Anhängekupplung. So wurde der Hängerzug gerade rangiert, als er dann entgegen der Fahrtrichtung auf der Autobahn stand, wurde er über 100 Meter im Rückwärtsgang Richtung Stuttgart gefahren. An einer geeigneten Stelle, an der die Autobahn eben in den angrenzenden Acker übergeht, wurde der Anhänger dann in die Wiese geschoben und mit einigen Rangierzügen konnte dann der Lkw-Zug wieder in die richtige Fahrtrichtung gedreht werden. Die Feuerwehr Dornstadt lud die Ladung wieder auf das Unfallfahrzeug auf. Nach 23 Uhr konnte dann die Autobahn wieder freigegeben werden. Den Sachschaden des Unfalls bezifferte die Polizei nach einer ersten Schätzung an der Unfallstelle auf rund 30.000 Euro.
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