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Oberdischingen (th). Am zweiten Weihnachtsfeiertag gegen 05:10 Uhr kam ein leerer Reisebus auf dem Weg von Ersingen Richtung Oberdischingen am Oberdischinger Sportplatz von der Straße ab und stürzte um. Ausgangs einer Linkskurve war die Fahrbahn spiegelglatt, so dass der Bus nahezu geradeaus weiterfuhr, einen größeren Baum umriss und auf den unterhalb der Straße verlaufenden Radweg direkt am Sportplatz stürzte. Im Bus befand sich nur der 25-jährige Fahrer, der eine Reisegruppe zum Ski-Ausflug abholen wollte. Die Feuerwehr Ehingen wurde mit ihrem Rüstzug alarmiert und betreute den verletzten Busfahrer bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Daneben leuchtete die Feuerwehr die Einsatzstelle aus, stellte den Brandschutz sicher, beseitigte den Baum, räumte Straße und Radweg von Trümmerteilen und Dreck. Diesel aus dem zerrissenen Tank wurde aufgefangen, trotzdem gelangte vor dem Eintreffen der Feuerwehr eine noch unbekannte Menge Diesel ins Erdreich, ein Mitarbeiter des Landratsamtes kam an die Einsatzstelle, um den Umweltschaden zu begutachten. Ein Bergungsunternehmen konnte mit zwei Mobilkränen des Bus wieder auf die Straße hieven und dann auf die Räder drehen. Diese Bergung war sehr schwierig, da der Bus über keinen tragenden Rahmen verfügt und auch der GFK-Aufbau keine Anschlagpunkte für Kranketten bietet. Während der Bergungsarbeiten war die Straße über sechs Stunden gesperrt, die Schadenshöhe steht noch nicht fest.
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Pressebericht der Polizeidirektion Ulm vom 26.12.2005
Reisebus verunglückt Oberdischingen / Eisglätte war die Ursache für ein Busunglück bei Oberdischingen heute Morgen. Gegen 05.10 Uhr befuhr der 25-jährige Busfahrer aus dem Kreis Neu-Ulm die Kreisstraße zwischen Erbach-Ersingen und Oberdischingen. Er war auf dem Weg nach Ehingen, wo er Fahrgäste zu einer eintägigen Skiausfahrt in die Schweiz aufnehmen wollte. Infolge Eisglätte kam der leere Bus nach rechts von der Fahrbahn ab, kippte eine drei Meter hohe Böschung hinunter und blieb auf der Seite liegen. Der Fahrer blieb unverletzt. Es entstand ein Schaden von 50.000 Euro. Bei dem Unfall liefen über 300 Liter Dieselkraftstoff aus, so dass Erdreich abgetragen werden musste. Die Bergung des Busses dauerte bis 11.45 Uhr, solange war die Kreisstraße (K 7412) gesperrt. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet. Ein Vertreter des Umweltamtes war an der Unfallstelle vor Ort.
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