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BERMARINGEN (th). Eine Feuerwerksrakete war nach ersten Ermittlungen der Polizei die Ursache dafür, dass am Neujahrsabend ein Bauernhof im Blausteiner Ortsteil Bermaringen (Alb-Donau-Kreis/Baden-Württemberg) abbrante. 60 Schweine fanden in den Flammen den Tod. Gegen 20.20 Uhr schoss ein 36-Jähriger in der Bermaringer Ortsmitte zwei Raketen ab, von denen eine die Scheue traf. Das mit Heu und Stroh gefüllte erste Stockwerk fing sofort Feuer. Der Verursacher verständigte daraufhin sofort die Feuerwehr und klingelte die Bewohner des angrenzenden Wohnhauses heraus. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand die Scheune bereits im Vollbrand, die 60 Schweine im Erdgeschoss konnten nicht mehr gerettet werden. Auch zahlreiche Maschinen und die Getreidevorräte wurden durch das Feuer zerstört. Insgesamt über 90 Feuerwehrleute aus Blaustein kämpften aus 14 Strahlrohren gegen die Flammen. Unterstützt wurden sie von der Drehleiter aus Blaubeuren sowie der Ulmer Drehleiter und weiteren Spezialfahrzeugen. Auch der Rettungsdienst war mit rund einem Dutzend Kräften vor Ort. Über Nacht blieben 15 Feuerwehrleute als Brandwache vor Ort, um weitere Glutnester abzulöschen. Die Fortsetzung am Dienstag kannst Du hier lesen. Der Sachschaden liegt nach ersten Schätzungen der Polizei bei rund 400.000 Euro.
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Pressebericht der Polizeidirektion Ulm vom 01.01.2006
Feuerwerksrakete setzt Scheune und Wohnhaus in Brand
Blaustein / Ca. 400.000 EUR Sachschaden verursachte ein Brand am Sonntagabend gegen 20.20 Uhr in Bermaringen. Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge schoss ein 36-Jähriger zwei Feuerwerksraketen ab, wobei eine davon vermutlich über die Lüftung in das Innere einer Scheune in der Temmenhauser Straße gelangte und dort gelagertes Stroh und Heu entzündete. Der Unglücksrabe bemerkte dies gleich und verständigte die Feuerwehr, außerdem informierte er die Hausbewohner. Bis die Feuerwehr eintraf, stand die Scheune bereits in hellen Flammen. Sie brannte bis fast auf die Grundmauern nieder. 60 darin befindliche Schweine konnten nicht mehr gerettet werden und kamen in den Flammen um. Auch landwirtschaftliche Maschinen wurden ein Raub der Flammen. Das Feuer griff darüber hinaus auf das angebaute 3-stöckige Wohnhaus über und zerstörte das Dachgeschoß. Die anderen Stockwerke wurden durch Russablagerungen und Löschwasser stark in Mitleidenschaft gezogen. Personen wurden glücklicherweise nicht verletzt. Die betroffene Familie verbrachte die Nacht bei Verwandten. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.
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Eingesetzte Fahrzeuge der Feuerwehr lt. Fw Blaustein:
Abteilung Blaustein: KdoW, ELW1, LF16/12, TLF16/25, Rw1, MTW, TSF
Abteilung Bermaringen: LF8/6
Abteilung Weidach: TSF
Abteilung Arnegg: LF8, LF8 schwer
Feuerwehr Ulm: KdoW, GW-AS, DLK23/12, TLF24/50
Feuerwehr Blaubeuren: MTW, DLK23/12
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Besonders bemerkenswert war für mich neben dem sehr guten Löscherfolg (das Wohnhaus konnte gehalten werden) die Ordnung im Raum: Zu jedem Zeitpunkt war die an der Einsatzstelle vorbeiführende Straße für Einsatzfahrzeuge passierbar und das, obwohl die Straße zusätzlich durch Schneeaufhäufungen verengt war.
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