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NEU-ULM (th). Mit dem Alarmierungsstichwort "Fachwerkhaus droht einzustürzen" wurde am Donnerstag, 6. April nachmittags die Neu-Ulmer Feuerwehr alarmiert. Im Rothenbergergässchen nahe dem Augsburger-Tor-Platz waren aus einem alten Werkstatt- und Garagengebäude Steine auf ein geparktes Auto gefallen. Die Feuerwehren Hauptwache und Pfuhl sperrten die Umgebung des rund 60 Quadratmeter grossen Gebäudes weiträumig ab und erkundeten dann die Lage. Ein im Nebenhaus wohnender Statiker beriet dabei die Wehrführung. Aus dem Fachwerkhaus war ein etwa 1,5qm großes Wandstück auf einen geparkten Kombi gestürzt. Weiterhin war von außen erkennbar, dass die Zwischendecke großflächig eingestürzt war. Im Gebäude überwiegend Gerümpel, aber auch 9 meist leere Gasflaschen, die geborgen wurden. Die äußere Absperrung wurde, auch mit städtischem Absperrmaterial, verfeinert, danach zogen sich die meisten Kräfte zurück. Das Bauamt der Stadt Neu-Ulm begutachtete dann das Gebäude. Da kein Eigentümer erreichbar war und auch ein weiterer Gutachter des Prüfamt fuer Baustatik akute Einsturzgefahr erkannte, verfügte der Dienststellenleiter einen sofort vollziehbaren Abriss. Ein Bauunternehmer übernahm dann diese Aufgabe. Die Staubwolke beim Wegziehen des Daches und die benötigte Zeit von knapp zwei Stunden zeigen, wie einsturzgefärdet das Gebäude war.
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