6.000 Liter Heizöl nach Unfall versickert


Pressemitteilung der Polizeidirektion Krumbach von 13:00 Uhr

Verkehrsunfall – Tankwagen umgestürzt

Heute gegen 11.00 Uhr fuhr ein Dreiachser, beladen mit 18.000 Litern Heizöl auf der Kreisstraße NU 14 von Weißenhorn (Landkreis Neu-Ulm) aus in Richtung A7, Anschlussstelle Vöhringen. Auf Höhe des Weißenhorner Luftlandeplatzes geriet er ersten Ermittlungen nach rechts über den Fahrbahnrand, kam beim Zurücklenken ins Schleudern und auf die Gegenfahrbahn. Einem dort kommenden Lkw-Fahrer gelang es zwar noch, sein Fahrzeug bis zum Stillstand abzubremsen, der umstürzende Tanklaster prallte jedoch auf und schob es zurück gegen einen weiteren nachfolgenden Lkw. Dessen Fahrer hatte ursprünglich ebenfalls noch halten können.

Zwei Personen sind leicht verletzt worden. Derzeit ist die NU 14 noch gesperrt. Es wird Heizöl abgepumpt. Ausgelaufen sind bisher – geschätzt – 6000 Liter. Ob Erdreich abgetragen werden muss, wird entschieden. Im Einsatz sind neben der Polizei auch die Feuerwehr Weißenhorn, sowie Bergungsfahrzeuge. Landratsamt und Wasserwirtschaftsamt sind verständigt. Ortskundige Autofahrer werden gebeten, die NU 14 zwischen Weißenhorn und der A 7, Anschlussstelle Vöhringen zu umfahren.

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Pressemitteilung der Polizeidirektion Krumbach von 15:20 Uhr

Verkehrsunfall – Tankwagen umgestürzt

Nachtrag zur Meldung von 13.00 Uhr

Heute gegen 11.00 Uhr fuhr ein Dreiachser, beladen mit 18.000 Litern Heizöl auf der Kreisstraße NU 14 von Weißenhorn (Landkreis Neu-Ulm) aus in Richtung A7, Anschlussstelle Vöhringen. Auf Höhe des Weißenhorner Luftlandeplatzes geriet er nach rechts über den Fahrbahnrand, kam beim Zurücklenken ins Schleudern und stürzte auf die Gegenfahrbahn. Ein Lkw kam gerade noch am umstürzenden Fahrzeug vorbei, zwei weitere, die bereits angehalten hatten, sind ineinander geschoben worden.

Drei Personen sind verletzt. Derzeit ist die NU 14 noch gesperrt. Es sind - geschätzt – 9000 Liter Heizöl ausgelaufen. 3000 davon konnte die Feuerwehr noch auffangen, 6000 dürften ins Erdreich eingesickert sein. Der Boden wird abgetragen.

Dazu wird die NU 14 zwischen Weißenhorn und Illerberg voraussichtlich noch bis gegen 18.00 Uhr gesperrt bleiben. Es wird örtlich umgeleitet.

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Die Feuerwehr Weißenhorn war mit rund 25 Mann im Einsatz. Sehr hilfreich war dabei auch, dass ein GW Gefahrgut des Landkreises in Weißenhorn stationiert ist, so konnte ohne Einsatz des Gefahrgutzuges der Einsatz vollständig durch Weißenhorner Kräfte abgewickelt werden.
Erschwert wurden die nachfolgenden Baggerarbeiten durch eine direkt am Waldrand verlaufende Hochdruck-Erdgasleitung, die mit 150mm Durchmesser und einem Druck von rund 40 bar zahlreiche Ortschaften im Illertal mit Erdgas versorgt. Beim Auskoffern des Erdreichs darf man sich mit Maschinen nur bis auf einen Meter der Leitung nähern, der Rest muss per Schaufel erfolgen.
Nach ersten Schätzungen der Polizeidirektion beträgt der reine Sachschaden an den beitiligten Lkw über 150.000 Euro, der Umweltschaden ist hierbei noch nicht berücksichtigt.





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Die Feuerwehr Weißenhorn im Internet:

http://www.feuerwehr-weissenhorn.de/



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