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NEU-ULM (th). Am Mittwoch (26.04.2006) morgen kurz vor ein Uhr meldeten Passanten brennende Strohballen hinter dem Neu-Ulmer Bahnhof. Noch auf der Anfahrt forderte der Gruppenführer des ersten Fahrzeuges Verstärkung nach. Im Bahnbaustellengelände "NU21" zwischen Bahnhofsparkhaus und Turmstraße brannte ein etwa vier Meter hoher Stapel Strohballen. Die rund 30 sogenannten "BigPacks" sind stark verpresste Ballen mit einem Einzelgewicht von etwa 250 Kilogramm. Unter Atemschutz gingen die etwa 25 Feuerwehrleute der Hauptwache und des Löschzuges Pfuhl gegen den stark rauchenden Brand an. Zusätzlich war der Schlauchwagen der Wache Ludwigsfeld vor Ort, um die Löschwasserversorgung im Baustellengelände sicherstellen zu können. Mit Hochdruckschaum wurden die Strohballen benetzt, um die Temepratur zu senken. Das Feuer war aber auch tief eingedrungen, so dass zusätzlich ein Radlader zum Einsatz kommen musste, der nach dem äußeren Ablöschen die Ballen abgetragen hat. Dabei loderten immer wieder Flammen auf und Rauchschwaden zogen über das Baustellengelände. An einem rund einhundert Meter entfernten freien Platz wurden die Ballen dann abgelegt und dann mit Heugabel auseinandergezogen und weiter gelöscht. Im Lauf der Nacht kam dann auch noch das Technische Hilfswerk (THW) mit einem Unimog mit Greifschaufel zur Unterstützung. Die Ablöscharbeiten dauerten bis sieben Uhr morgens. Während dieser Zeit musste die Baustellenumleitungsstrecke von der Hermann-Köhl-Unterführung bis zur Turmstraße durch die Feuerwehr gesperrt werden und der Verkehr umgeleitet werden. In den ersten Stunden musste zusätzlich ein Gleis des Bahnhofes Neu-Ulm gesperrt werden, da die Feuerwehr den brennden Strohstapel von beiden Seiten löschte. Der Rauch zog aber nicht über den Bahnhof, sondern Richtung Südwesten über das Baustellengelände weiter zum Starkfeld. Die Polizei ermittelt nun nach der Brandursache.
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(private Anmerkung: Nach den vergangenen warmen Tagen mit sehr starker Sonnenstrahlung, aber auch Regenschauern, tippe ich auf Selbstentzündung, auch die in der Wärmebildkamera sichtbare Hitzeverteilung spricht dafür.)
Die Strohballen wurden am 15. Juli 2005 als Absicherung bei der Entschärfung einer Fliegerbombe nur wenige Meter entfernt verwendet und seither für einen eventuellen Folgefund hinter den Bahngleisen gelagert.
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