Drei Kinder bei Verkehrsunfall getötet



Mittwoch, 03.01., 17:46 Uhr
B30 Biberach Richtung Ulm
zwischen den Ausfahrten "Biberach Nord" und "Laupheim Süd"
Im Einsatz:
- FFw Biberach und Laupheim
- 5 RTW, 4 NEF - 4 NA, 1 LNA, 1 OrgL

***


Pressemitteilung der Polizeidirektion Biberach vom 03.01.2007


Erstmeldung

Drei Kinder sterben bei Karambolage auf der Bundesstraße 30


BALTRINGEN - Auf der Bundesstraße 30 zwischen Biberach und Laupheim sind am Mittwoch drei Kinder getötet und drei Erwachsene teils schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen waren an dem tragischen Geschehen drei Personenwagen beteiligt. Der genaue Hergang wird derzeit ermittelt. An der Unfallstelle sind Großaufgebote an Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr sowie Mitarbeiter der Notfallseelsorge im Einsatz. Die Bundesstraße 30 von Biberach in Richtung Laupheim ist bis auf weiteres gesperrt. Der Verkehr wird örtlich umgeleitet.

Ergänzungsmeldung (20.20 Uhr)

LAUPHEIM - Ein Unfall auf der vierspurigen Bundesstraße 30 zwischen Biberach und Laupheim hat am Mittwoch drei Todesopfer und drei teils schwer verletzte Erwachsene gefordert. Zu dem tragischen Geschehen ist es gegen 17.30 Uhr etwa 500 Meter vor der Abfahrt Laupheim-Süd gekommen. Nach ersten Erkenntnissen waren an dem Unfall zwei Personenwagen sowie ein Kleintransporter beteiligt. Der genaue Hergang ist noch unklar; Polizeibeamte, ein Sachverständiger und die Staatsanwaltschaft haben die Nachforschungen aufgenommen. Fest steht, dass ein von hinten kommender BMW mit erheblicher Wucht gegen einen ausscherenden oder überholenden Opel-Astra geprallt ist. Im Astra starben zwei Jungen im Alter von drei und fünf Jahren sowie ein siebenjähriges Mädchen. Die am Steuer befindliche 25-jährige Mutter der beiden Jungen erlitt schwerste Verletzungen. Das getötete Mädchen gehört zu einer befreundeten Familie. Beide betroffenen Familien sind im Raum Laupheim wohnhaft. Der beteiligte BMW-Fahrer im Alter von 35 Jahren erlitt mittelschwere Verletzungen und wurde in eine Klinik gebracht. Eine dritte Autofahrerin trug einen Schock davon. Die Unfallstelle befindet sich auf einem geraden Straßenabschnitt ohne Geschwindigkeitsbegrenzung. Zur Unfallzeit war die Straße trocken; Nebel oder sonstige Sichtbeeinträchtigungen bestanden nicht. Die Bundesstraße zwischen Biberach und Laupheim musste für mehrere Stunden gesperrt werden.









Pressemitteilung der Feuerwehr Biberach

Drei Kinder bei Unfall getötet


Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 30 zwischen Biberach
und Laupheim in Fahrtrichtung Ulm sind am Mittwochabend (03.01.2007) drei
Kinder getötet und drei Erwachsene verletzt worden.

Die Feuerwehr Biberach wurde durch die Feuerwehrleitstelle zu diesem
Verkehrsunfall alarmiert. Die ersten eintreffenden Kräfte unterstützten den
Rettungsdienst bei der Rettung der Verletzten. Trotz des massiven Aufgebotes
an Notärzten/Rettungsdienst und Feuerwehr starben in dem PKW-Kombi zwei
Geschwisterjungen im Alter von drei und fünf Jahren und ein befreundetes
siebenjähriges Mädchen. Die Fahrerin und Mutter der zwei Kinder wurde
schwerstverletzt gerettet und in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des
anderen Pkws erlitt mittelschwere Verletzungen und wurde in eine Klinik
gebracht. Eine dritte Autofahrerin trug einen Schock davon.

Nach dem Rettungseinsatz fanden erste Gespräche zwischen den Einsatzkräften
und dem Notarzt aus Schwendi und der Notfallseelsorge an der Einsatzstelle
statt, um hier bei der Verarbeitung und Begreifen des tragischen Geschehens
zu unterstützen. Den Einsatzkräften steht auch im Nachgang die
Notfallseelsorge Biberach zu Gesprächen bereit.

Die nachrückende Kräfte der Feuerwehr Biberach leuchteten die Einsatzstelle
aus und führten eine Vollsperrung der B 30 in Fahrtrichtung Ulm durch. Für
die Ausleitung von der B 30 bei Äpfingen auf die alte B 30 wurde der
Verkehrssicherungsanhänger der Feuerwehr Biberach und von der Feuerwehr
Laupheim eingesetzt, bis später die Straßenmeisterei die Aufgabe übernehmen
konnte. Aufgrund der großenflächigen Verschmutzungen auf der B 30 wurde eine
Kehrmaschine der Stadt Laupheim eingesetzt.

Die Unfallursache wird durch die Polizei in Zusammenarbeit mit einem
Gutachter derzeit ermittelt. Die Feuerwehr Biberach war mit 26 Mann und 7
Fahrzeugen im Einsatz.



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Pressemitteilung der Polizeidirektion Biberach vom 04.01.2007

Unfall mit drei toten Kleinkindern beschäftigt weiterhin die Ermittlungsbehörde

LAUPHEIM - Ein Unfall mit drei getöteten Kindern und drei teils schwer verletzten Erwachsenen beschäftigt noch immer Polizei, Staatsanwaltschaft und einen Unfallsachverständigen. Die Unfallstelle sowie insbesondere die sicher gestellten Fahrzeuge wurden am Donnerstag bei Tageslicht intensiv auf Spuren untersucht, um so Rückschlüsse auf den Unfallhergang ziehen zu können. Neutrale Zeugen haben sich bislang nicht gemeldet. Anhaltspunkte auf Drogen, Alkohol- oder Medikamenteneinfluss bei den Unfallbeteiligten ergaben sich nicht. Gegen die drei beteiligten Autofahrer wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt.

Wie berichtet, waren am Mittwoch gegen 17.30 Uhr auf der autobahnähnlich ausgebauten Bundesstraße 30 bei Laupheim drei Fahrzeuge zusammengeprallt. Insgesamt beteiligt waren nach den Erkenntnissen vom Donnerstag vier Fahrzeuge. Darunter drei Autos und ein Kleintransporter. Bei den Autos handelte es sich um einen Opel Astra mit vier Insassen, einen weiteren Opel sowie einen 3-er BMW. Nach den zwischenzeitlichen Erkenntnissen wollten zwei Autos der Marke Opel ein weiteres Fahrzeug überholen. Dabei prallte die 25-jährige Astrafahrerin zweimal gegen die Leitplanke in der Straßenmitte. Der Wagen geriet dann vollends außer Kontrolle und wurde von dem auf der linken Spur folgenden BMW erfasst. Der Aufprall auf den schräg zur Fahrbahn stehenden Astra erfolgte auf der Beifahrerseite und mit so großer Wucht, dass beide Fahrzeuge total beschädigt wurden. Die drei im Astra befindlichen Kinder im Alter von drei, fünf und sieben Jahren waren auf der Stelle tot. Die 25-jährige Fahrerin und Mutter der beiden getöteten Jungen im Alter von drei und fünf Jahren erlitt schwerste Verletzungen. Sie wurde in eine Klinik nach Ulm gebracht und schwebte am Folgetag noch immer in Lebensgefahr. Der 35-jährige BMW-Lenker wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit schwerem Gerät geborgen werden. Er kam mit schweren Verletzungen in eine örtliche Klinik. Durch den Zusammenprall wurde der Astra noch gegen den Kleintransporter geschleudert und herumgeschleuderte Fahrzeugteile richteten an zwei auf der Gegenfahrbahn befindlichen Wagen Sachschaden an. Die ebenfalls an dem Unfall beteiligte Corsa-Lenkerin erlitt einen Schock; eine Kollision mit ihrem Fahrzeug hat es nicht gegeben. Insgesamt entstand ein Gesamtschaden von rund 30000 Euro. Die Bundesstraße 30 war zur Bergung und Unfallaufnahme rund fünf Stunden gesperrt.



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