Bombendrohung gegen Ulmer Justiz

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Ulm und der Polizeidirektion Ulm vom 02.10.2008

Entwarnung nach Bombendrohung gegen Justiz in Ulm
Ulm / Keinen Sprengstoff fand die Polizei am Donnerstag bei der Durchsuchung der verschiedenen Gebäude der Justiz in Ulm.
Gegen 9.30 Uhr war bei den Justizbehörden eine telefonische Bombendrohung eingegangen. Aufgrund der Besonderheit der Objekte musste von der Ernsthaftigkeit der Drohung ausgegangen werden. Die Behördenleitungen und Polizeidirektion Ulm leiteten daraufhin alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter und Besucher ein. Sie sorgten dafür, dass diese die drei Gebäudekomplexe an der Olgastraße und am Zeughaus verließen, in denen Staatsanwaltschaft Ulm sowie Amts- und Landgericht, Familien-, Sozial- und Arbeitsgericht und das Notariat untergebracht sind.
Starke Polizeikräfte suchten die Flügel und Ebenen der Gebäude ab. Sprengstoffspürhunde unterstützen die Beamten. Entschärfungsexperten des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg überprüften vorsorglich mehrere gefundene Gegenstände näher, alle erwiesen sich als harmlos. Der Betrieb konnte in den Gebäuden an der Olgastraße gegen 12.30 Uhr konnte, im Objekt im Osten der Stadt eine Viertelstunde später freigegeben werden.
Mit Hochdruck ermitteln die Staatsanwaltschaft Ulm und die Kriminalpolizei Ulm, um den Urheber der Drohung zu finden. Die Ermittlungen werden in alle Richtungen geführt. "Es wird alles Mögliche unternommen, um den Täter dingfest zu machen und ihn seiner strafrechtlichen Verantwortung zuzuführen", so der stellvertretende Behördenleiter der Staatsanwaltschaft Ulm Oberstaatsanwalt Christof Lehr.

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