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Pressemitteilung des Polizeipräsidium Schwaben Süd/Süd-West von 09:52 Uhr:
Um 09:43 Uhr wurde der EZ ein Unfall auf der A8 im Bereich der Anschlussstelle Leipheim mitgeteilt. Nach ersten Informationen sind drei Lkw beteiligt. Eine Person sei eingeklemmt. Rettungskräfte befinden sich auf der Anfahrt.
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Pressemitteilung des Polizeipräsidium Schwaben Süd-West von 10:08 Uhr:
VU A8 , AS Leipheim, Vollsperrung Ri Stuttgart
Um 09:43 Uhr wurde der EZ ein Unfall auf der A8 im Bereich der Anschlussstelle Leipheim mitgeteilt. Nach neueren Informationen sind vier Fahrzeuge beteiligt. Rettungskräfte befinden sich auf der Anfahrt und vor Ort. Es handelt sich um einen Auffahrunfall unter Beteiligung eines Gefahrgut-Lkw. Die A8 in Richtung Stuttgart ist derzeit vollständig gesperrt. Nach bisherigen Erkenntnissen läuft kein Gefahrgut aus.
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Pressemitteilung des Polizeipräsidium Schwaben Süd-West von 11:28 Uhr:
Schwerer Verkehrunfall unter Beteiligung eines Gefahrgut-LKW Leiphheim. Am Vormittag des 30.03.2009 gegen 09.43 Uhr ereignete sich ein folgenschwerer Verkehrsunfall auf der A 8 auf Höhe der Anschlussstelle Leipheim. Nach den bisherigen Feststellungen kam es aufgrund der aktuell am Autobahnkreuz Elchingen durchgeführten Bau- und Markierungsarbeiten zu verkehrsbedingten Stockungen. Hier kam es zunächst auf der Fahrbahn Richtung Stuttgart zu einem glimpflich verlaufenden Auffahrunfall zweier Fahrzeuge mit Blechschäden. Im Anschluss daran bildete sich ein Rückstau über mehrere Kilometer. Ein sich dem Stauende nähernder Gefahrgut-Lkw, beladen mit einer Eisenchlorid-Lösung, erkannte nach bisherigen Feststellungen die Situation zu spät und prallte mit hoher Geschwindigkeit gegen die am Stauende auf dem rechten Fahrstreifen stehenden Fahrzeuge. Zunächst erfasste dieser ein Fahrzeuggespann, bestehend aus einem Klein-Lkw mit Anhänger. Dieses wiederum wurde auf ein weiteres Fahrzeug-Gespann, bestehend aus einem Sprinter und einem Anhänger aufgeschoben. Durch die Wucht des Aufpralls wurden diese Fahrzeuge letztendlich auf einen Sattelschlepper aufgeschoben. Nach vorläufigen Kenntnisstand wurden drei Personen bei dem Unfall schwerverletzt, eine Person davon lebensbedrohlich. Über die Höhe des Sachschadens können noch keine Angaben gemacht werden. Eine Gefahr für die umliegende Bevölkerung besteht bislang nicht, es laufen keine Stoffe aus dem Gefahrgut-Lkw aus. Zum jetztigen Zeitpunkt sind die Beamten der Autobahnpolizei Günzburg mit der Verkehrunfallaufnahme und der Klärung des Unfallhergangs beschäftigt. Ein Rettungs- hubschrauber des ADAC sowie ein Polizeihubschrauber sind im Einsatz. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger für die Ermittlungen zur Unfallursache eingeschalten. Die Autobahnmeisterei sowie die Feuerwehren aus Günzburg, Leipheim und Elchingen unterstützen im Moment die polizeilichen Verkehrmaßnahmen.
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Pressemitteilung des Polizeipräsidium Schwaben Süd-West von 19:17 Uhr:
Schwerer Verkehrunfall unter Beteiligung eines Gefahrgut-LKW - 1 Nachtrag (u. a.Schadenshöhe, geänderter Unfallhergang) Leiphheim. Am Vormittag des 30.03.2009 gegen 09.43 Uhr ereignete sich ein folgenschwerer Verkehrsunfall auf der A 8, ungefähr 2km nach der Anschlussstelle Leipheim in Fahrtrichtung Stuttgart.Nach den bisherigen Feststellungen kam es aufgrund der aktuell am Autobahnkreuz Elchingen durchgeführten Bau- und Markierungsarbeiten zu verkehrsbedingten Stockungen. Hier ereignete sich zunächst auf der Fahrbahn Richtung Stuttgart ein glimpflich verlaufenden Auffahrunfall zweier Fahrzeuge mit Blechschaden. Im Anschluss daran bildete sich ein Rückstau über mehrere Kilometer. Der Fahrer eines sich dem Stauende nähernder Gefahrgut-Lkw, beladen mit einer leicht ätzenden Eisenchlorid-Lösung, erkannte nach bisherigen Feststellungen die Situation zu spät und prallte mit hoher Geschwindigkeit gegen die am Stauende auf dem rechten Fahrstreifen stehenden Fahrzeuge. Zunächst erfasste dieser einen Kleinlaster, welcher auf einen Sattelzug aufgeschoben wurde. Der Sattelzug prallte wiederum auf ein Lkw- Anhänger Gespann. Der Kleinlaster wurde bei dem Unfall so stark defomiert, dass zunächst nicht erkannt werden konnte, um was für eine Fahrzeugklasse es sich bei dem Fahrzeug handelte. Die beiden Insassen wurden in dem Fahrezugwrack eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Ein weiterer Pkw Fahrer verdankt seiner schnellen Raktion, dass er dem schweren Unfall entgangen ist. Der Mann hatte im Rückspiegel den herannahenden Gefahrtgut-Lkw erkannt und sein Fahrzeug absichtlich auf den rechten Grünstreifen herausgelenkt. Hierdurch verhinderte der Fahrer, dass er als Erster von dem Unfallverursacher erfasst wird. An seinem Pkw entstand lediglich geringer Sachschaden. Insgesamt beträgt die Schadenshöhe 170.000 Euro Nach derzeitigen Kenntnisstand wurden der 38-jährige Unfallverursacher sowie der 49-jährige Fahrer des Kleinlasters schwerverletzt. Der 46-jährige Beifahrer des Kleinlasters erlitt lebensbedrohliche Verletzungen. Eine Gefahr für die Bevölkerung/Umwelt bestand nicht, da es zu keinem Austritt der Ladung des Gefahrgut-Lkw kam. Ein Rettungshubschrauber des ADAC sowie ein Polizeihubschrauber waren ebenso wie die Autobahnmeisterei sowie die Feuerwehren aus Günzburg, Leipheim und Elchingen im Einsatz. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger für die Ermittlungen zur Unfallursache eingeschalten. Ein Fahrstreifen der A8 in Richtung Stuttgart konnte bereits am frühen Nachmittag freigegeben werden. Die vollständige Freigabe erfolgte gegen 18 Uhr nach Abschluss der Bergungsarbeiten. Aufgrund des Unfalls entstand ein Rückstau der teilweise eine Länge von bis zu 10 km erreichte. (PP Schwaben Süd/West)
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