Polizeibericht der PD Krumbach 16.06.2005

„Kollegiale Hilfe“ für kleinen Buben
Gestern Nachmittag staunten die Beamten der Polizeiinspektion Krumbach nicht schlecht, als ein sechsjähriger Junge sie um „kollegiale“ Hilfe bat. Er erschien mit seiner Mutter bei der Polizeiwache und bat um Schlüssel für Handschellen. An seinem rechten Arm baumelte eine Kinderhandschelle, die er sich beim „Polizeispielen“ angelegt hatte. Pech war nur, dass er die Schlüssel nicht mehr fand. So entschlossen sich Mutter und Sohn bei den großen Kollegen Rat einzuholen. Nur leider passten die Schlüssel der Originalhandschellen nicht. Die Beamten konnten den Jungen schließlich überreden, seine Fesseln, die er sich von seinem Taschengeld im Spielzeugladen gekauft hatte, mit einem Bolzenschneider zu entfernen. Trotz des Verlustes seines Einsatzgerätes war er doch überglücklich und durfte bei seinen „Kollegen“ noch ein „Lexi“-Bild (Polizeilöwe) ausmalen.



Polizeibericht der PD Krumbach 23.12.2004

2100 Eine Ruhestörung besonderer Art
Heute in den frühen Morgenstunden hatten Beamte der Polizeiinspektion Neu-Ulm einen besonders schwierigen Fall der Ruhestörung zu bearbeiten. Um 04.58 Uhr meldete sich ein Mann aus Neu-Ulm und teilte mit konspirativer Stimme mit, seine Nachbarin habe die Boxen so laut gestellt, dass er nicht schlafen könne. Das schwierige an dem Fall sei jedoch, dass man die Musik mit blosem Ohr nicht hören könne. Erst wenn man sich hinlegt und mindestens fünf Minuten zur Ruhe kommt, kann man den infernalischen Lärm hören. Außerdem würde die Ruhestörerin sog. Nachbarschafts-Mobbing betreiben, indem sie ihn heimlich belauscht. Ihm wurde daraufhin von den Polizeibeamten die Entsendung eines im Verborgenen agierendes Spezialkommando für Ruhestörungen zugesagt. Der Anrufer war daraufhin beruhigt und meinte, dass er nun auch gut schlafen werde.





Fortbildung? :-o