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aus dem Polizeibericht der PI Neu-Ulm vom 21.03.2010
"Dumm gelaufen" Neu-Ulm. Am gestrigen Nachmittag wollte ein 62Jähriger bei hiesiger Dienststelle seinen Pkw-Schlüssel abholen, welcher nach einer Alkoholfahrt am Freitag sichergestellt wurde. Da jedoch bei dem 62Jährigen deutlich Alkoholgeruch wahrgenommen wurde führte der diensthabende Beamte einen Alkoholtest durch, welcher einen Wert über der 0,5-Promille-Grenze ergab. Der 62Jährige holte dann seine Ehefrau in die Polizeidienststelle, welche im Pkw vor dem Haus wartete, damit diese den sichergestellten Schlüssel an sich nehmen konnte. Jedoch wurde bei der 58jährigen Ehefrau auch Alkoholgeruch festgestellt. Ein durchgeführter Alkoholtest bestätigte ebenfalls einen Wert über der 0,5-Promille-Grenze. Da die 58Jährige ihren Ehemann mit dem Alkoholwert zur Polizeiinspektion Neu-Ulm gefahren hatte, wurde gegen sie ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Die 58Jährige erwartet nun eine Bußgeld von 500 Euro und ein Monat Fahrverbot.
aus dem Polizeibericht der PD Krumbach vom 16.06.2005
„Kollegiale Hilfe“ für kleinen Buben Gestern Nachmittag staunten die Beamten der Polizeiinspektion Krumbach nicht schlecht, als ein sechsjähriger Junge sie um „kollegiale“ Hilfe bat. Er erschien mit seiner Mutter bei der Polizeiwache und bat um Schlüssel für Handschellen. An seinem rechten Arm baumelte eine Kinderhandschelle, die er sich beim „Polizeispielen“ angelegt hatte. Pech war nur, dass er die Schlüssel nicht mehr fand. So entschlossen sich Mutter und Sohn bei den großen Kollegen Rat einzuholen. Nur leider passten die Schlüssel der Originalhandschellen nicht. Die Beamten konnten den Jungen schließlich überreden, seine Fesseln, die er sich von seinem Taschengeld im Spielzeugladen gekauft hatte, mit einem Bolzenschneider zu entfernen. Trotz des Verlustes seines Einsatzgerätes war er doch überglücklich und durfte bei seinen „Kollegen“ noch ein „Lexi“-Bild (Polizeilöwe) ausmalen.
aus dem Polizeibericht der PD Krumbach vom 23.12.2004
2100 Eine Ruhestörung besonderer Art Heute in den frühen Morgenstunden hatten Beamte der Polizeiinspektion Neu-Ulm einen besonders schwierigen Fall der Ruhestörung zu bearbeiten. Um 04.58 Uhr meldete sich ein Mann aus Neu-Ulm und teilte mit konspirativer Stimme mit, seine Nachbarin habe die Boxen so laut gestellt, dass er nicht schlafen könne. Das schwierige an dem Fall sei jedoch, dass man die Musik mit blosem Ohr nicht hören könne. Erst wenn man sich hinlegt und mindestens fünf Minuten zur Ruhe kommt, kann man den infernalischen Lärm hören. Außerdem würde die Ruhestörerin sog. Nachbarschafts-Mobbing betreiben, indem sie ihn heimlich belauscht. Ihm wurde daraufhin von den Polizeibeamten die Entsendung eines im Verborgenen agierendes Spezialkommando für Ruhestörungen zugesagt. Der Anrufer war daraufhin beruhigt und meinte, dass er nun auch gut schlafen werde.
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